Nymphenburger Gespräche

Über IDIZEM hinaus

Die Nymphenburger Gespräche sind ein von IDIZEM initiiertes Gemeinschaftsprojekt mit Pax Christi München und Freising, der Stelle für interkulturelle Arbeit der LHSt. München, der Evangelischen Stadtakademie München, dem Lehrstuhl für Religionspädagogik der LMU und der Gesellschaft Freunde Abrahams e.V.

Ziel der Nymphenburger Gespräche ist es, als Impulsgeber für die Multiplikatoren des interkulturellen und interreligiösen Dialogs zu dienen. Dazu tragen Symposien, Seminare, Podiumsdiskussionen, Veröffentlichungen und Stellungnahmen bei. Die Schirmherrschaft über die Nymphenburger Gespräche hat dankenswerterweise S.K.H. Herzog Franz von Bayern übernommen. Herzog Franz steht über den politischen und religiösen Gruppen und fördert seit vielen Jahren Projekte, die dem Austausch und dem Dialog dienen.

 

Vom Schirmherrn, S.K.H. Herzog Franz von Bayern

altIch habe mich gefreut, als man mich gebeten hat, die Schirmherrschaft über die Nymphenburger Gespräche zu übernehmen. Ich tue dies gerne, da ich die Ziele dieser Veranstaltung unterstützen möchte.

Die Welt, in der wir heute leben, bietet wesentlich mehr Mitbürgern zahlreiche Möglichkeiten, fremde Menschen und Kulturen kennenzulernen, als wir uns das noch vor fünfzig Jahren vorstellen konnten. Nicht nur Reisen können den Einblick in fremde Welten eröffnen, sondern die Welt kommt per Medien, vor allem via Internet, zu uns nach Hause. Aber kommen sich damit die Menschen auch näher? Wächst die Kenntnis voneinander und das Verständnis füreinander durch diese Informationsflut? Es scheint nicht der Fall zu sein.

So ist es eine Binsenweisheit, dass nur der direkte Kontakt, sozusagen auf Augenhöhe, unverstellt einen Blick auf den Mitmenschen, das zutiefst Menschliche in seiner jeweiligen religiös, kulturell und sozial bestimmten Ausprägung, ermöglicht. Nur die Begegnung mit Kunst stellt noch vergleichbare Chancen, sich selbst im Fremden zu erkennen, bereit.

Anlässe und Orte der Begegnung und des Gesprächs für Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion sind in der Realität selten, aber nur sie schaffen Verständnis für ethnische und nationale Besonderheiten, Ideen, Weltanschauungen und Religionen. Denn nur aus dem Verstehen des Anderen wächst Toleranz und das konstruktive Miteinander, das gestattet, die fremde Kultur und Religion ohne die Angst vor der Aufgabe des eigenen als Bereicherung zu gewinnen.

Die Nymphenburger Gespräche haben es sich zum Ziel gesetzt, in diesem Sinne zu wirken. Sie wollen einen Ort für den vielstimmigen Dialog zwischen den muslimischen, jüdischen und christlichen Menschen bereitstellen und damit zum Aufbau einer friedvollen Gesellschaft beitragen. Diesem ehrenwerten Vorhaben wünsche ich Erfolg und Nachhaltigkeit.

S.K.H. Herzog Franz von Bayern, Schirmherr der Nymphenburger Gespräche

 

Wie Sie uns erreichen: Ansprechpartner

Nymphenburger Gespräche

info[at]nymphenburgergespraeche.de

www.nymphenburgergespraeche.de

 

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