| Nächste Veranstaltung: NYMPHENBURGER GESPRÄCHE |
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Angriff auf die Offene Gesellschaft Das Attentat auf Norwegen und seine Folgen Am 22. Juli 2011 erschütterte ein Bombenanschlag das Regierungsviertel in Oslo, bei dem acht Menschen getötet wurden. Keine zwei Stunden später erschoss derselbe Täter auf der Insel Utøya 68 Teilnehmer an einem Ferienlager der sozialistischen Jugend Norwegens. Während viele Menschen spontan einen islamistischen Hintergrund vermuteten, war schon nach drei Stunden sicher, dass für beide Taten ein im rechten Milieu beheimateter Norweger verantwortlich war. Sein Angriff richtete sich gegen die offene Gesellschaft in Norwegen und in ganz Europa. Inzwischen hat Deutschland, wo die Gefahr von rechts bislang sträflich vernachlässigt wurde, selbst Täter aus diesem Umfeld. Was können wir daraus lernen? Wie sind Gesellschaft und Politik in Norwegen und bei uns damit umgegangen? Auch wenn der Mann alleine handelte, war er kein Einzeltäter, sondern gehört in ein weiteres Umfeld, das gezielt Hass auf den Islam und die Muslime sät. Manche der Argumentationen aus diesem Spektrum gleichen den Rhetoriken des Antisemitismus. Wer benötigt für die eigene Positionierung solche Phobien und wofür? Wie können wir die Freiheit einer offenen Gesellschaft sichern? Darüber wollen wir uns von kompetenter Seite informieren lassen und miteinander ins Gespräch kommen. Referenten sind der norwegische Journalist Lasse Evensen, der sich zufällig in der Nähe des zweiten Anschlagsortes innerhalb der von der Polizei großräumig abgesperrten Zone befand sowie der international renommierte Historiker Prof. Wolfgang Benz , langjähriger Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin.
Montag, 06.02.2012, 19:30 Uhr Neues Rathaus (Großer Sitzungssaal), Marienplatz Eintritt 10,- € / Schüler & Studierende 5,- €
Näheres unter: www.nymphenburger-gespraeche.de |
| Kursangebot: EBRU-MALEREI |
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Auf mehrfachen Wunsch bieten wir erneut einen Ebru-Kurs an. Wenn Sie Lust haben, auf Wasser zu malen und die geheimnisumwitterte Kunst der Ebru-Malerei kennen lernen wollen, haben Sie ab dem 21.02. hierzu die Gelegenheit. Ebru ist die Kunst des Malens auf dem Wasser. Im 16. Jh. erlebte diese Kunst im Osmanischen Reich ihren Höhepunkt, in Europa kam sie etwa 200 Jahre später an. Dabei werden natürliche Farbpigmente schwimmend auf eine spezielle Marmorierflüssigkeit aufgetragen und dort mit einfachen Werkzeugen behutsam vermalt. Aus den Strukturen und Überlagerungen entsteht eine grandiose Vielzahl eindrucksvoller Farbbilder, die mit einem Blatt Papier abgezogen werden. Dies ist ein fast meditativer Vorgang. Ebru ist auch immer die Bereitschaft, die Farbe bis z einem gewissen Grad ihren eigenen Weg finden zu lassen, der Phantasie zu folgen und daraus dann ein Bild zu schaffen.
Kursdauer: 6 Wochen (a 2 Stunden) Kursbeginn: Di, 21.02.2012, 19:00 Uhr Termine: Jeden Dienstag, 19:00 Uhr (21.-28. Feb, 06.-13.-20.-27. März) Teilnahmegebühr: 120 € (zzgl. 30 € Materialkosten) Kursleitung: Frau Tülay Akcan, Künstlerin, geb. in der Türkei, Studium der Akademie der bildenden Künste München) Anmeldung: erforderlich unter JLIB_HTML_CLOAKING Vorkenntnisse erden nicht vorausgesetzt. |
| Nachtrag/Bericht: 10 JAHRE IDIZEM |
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Mit ca. 250 geladenen Gästen feierte IDIZEM am 17.11. im Münchner Künstlerhaus das 10-jährige Bestehen des Vereins. Vertreter aus Politik, Verwaltung, Kirche, Bildung, Konsulate und Kooperationspartner aus 10 Jahren waren hierzu zum "Dialog-Dinner" eingeladen. Nach den Grußworten von Franz Maget im Namen des Bayerischen Landtags und Dr. Inci Sieber (Stadträtin) im Namen der Stadt München hielt Ralph Deja (Nymphenburger Gespräche, Pax Christi) die Festrede des Abends. Beim Fest-Dinner hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, sich intensiv auszutauschen. Umrahmt wurde der Abend durch die musikalische Darbietung der Gruppe LebiDerya. Neben diesem runden Vereins-Geburtstag wurde auch an das 50-jährige Jubiläum des Anwerbeabkommens mit der Türkei erinnert.
Zu den Presseberichten:Beitrag im Zaman: IDIZEM'den örnek calisma Beitrag im Hürriyet: Alman olarak utaniyorum Beitrag auf STV: Münihte diyalog rüzgari (Video) Beitrag in der SZ: Kopftuch und Dirndl |
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